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Lauterbourg

Die majestätische Kirche dominiert die Stadt Lauterbourg. Sehenswert sind der mittelalterliche Glockenturm, der gotische Chor - der aus der Mitte des 15. Jahrhunderts stammt -, das Kirchenschiff und die Fenster sowie die Taufbecken. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde ein neues Langhaus errichtet. Im Inneren befinden sich eine aus Sandstein gehauene Kanzel und die Stieffel-Orgel aus dem Jahre 1777. Über dem Portal steht die lateinische Inschrift '' Hier stehe ich dank der Gnade Gottes, unter dem Schutz des Friedens und der Hilfe der Stadt''.
Von der Terrasse aus (ehemaliger Friedhof) hat man einen herrlichen Blick auf die Häuser und Straßen der Stadt, mit ihrem künstlerisch gestalteten Pflaster.

Niederlauterbach

Die Kapelle wurde im Jahre 1757 wieder aufgebaut und 1940 zerstört. Sie befand sich im Westen des Dorfes.
In dem Gebäude befanden sich monumentale Malereien, von denen die meisten dem Maler Oster aus Straßburg zu verdanken waren. Sie stammten aus den 1830ger Jahren und wurden um 1920 herum von den Malern Fenger aus Niederlauterbach und Eisenmann aus Lauterbourg restauriert. Außerdem gab es hier zahlreiche Votivbilder, von denen jedoch keines mehr erhalten ist.
Die Kapelle hat 11 Glaswände aus Glasplatten, die 1962 von Tristan Ruhlmann angefertigt wurden. Sechs davon befinden sich im Längsschiff und zeigen Motive der Jungfrau Maria. Im Chorraum sind weitere vier Wände mit geometrischen Motiven, im Giebel ein rundes Fenster.

Néewiller près Lauterbourg

1828 ließ der Bürgermeister des Dorfes, Antoine Weiss, am heutigen Standort der Kapelle eine Statue des Heiligen Antonius von Padua errichten. Dann wurde ein Oratorium über der Statue errichtet. Die Wunderheilung einer Zigeunerin machte diesen Ort zu einem Wallfahrtsort. 1887 wurde an der Stelle eine Kapelle erbaut.
Sie verfügt über einen großen Giebel, verziert mit einem schönen Eisenkreuz. Der Giebel verdeckt teilweise das polygonale hölzerne Türmchen.

Beinheim

Erstmals 1352 zur Zeit der Herren von Fleckenstein erbaut, wurde sie später zerstört. 1806 konnte sie dank Louis Schneider und seiner Frau Catherine Meissert, die für die Finanzierung sorgten, wieder aufgebaut werden. Damals wurde auch die Pieta im Chorraum aufgestellt.
Das mit einem Türmchen geschmückte Gebäude hat einen großen Vorbau, der auf zwei Holzpfeilern ruht. Außen wie innen schmücken Friese und andere dezente Verzierungen des Malers Hervé Eichwald das Gebäude.
Die Buntglasfenster stammen aus dem Jahre 1958.

Seltz

Die Pfarrkirche ist dem Heiligen Stefan gewidmet und wurde auf einem Felsvorsprung über dem Rheintal errichtet. Es ist so gut wie sicher, dass diese strategische Position genutzt wurde, seit es Menschen in dieser Region gibt – ob nun von den Kelten oder den Römern. Eine römische Gottheit (Vulcanus), die an diesem Ort gefunden wurde, ist auch immer noch Teil der Außenmauer der Nordkapelle.

Seltz gehörte früher, wie das restliche Elsass, zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und genoss den Sonderstatus der Abtei, gegründet von Kaiserin Adelheid im 10. Jahrhundert. Diese Kirche ersetzte die erste, erbaut in der Ebene am Sauer-Ufer, die gerade durch eine Überschwemmung zerstört worden war. Damals, genauer gesagt, im Jahre 1357, erhob der Kaiser Seltz in den Rang der Kaiserstädte.

Am 18. April 1674 zündeten die Dragoner des Königs Seltz an – und mit der Stadt auch die Kirche. Doch da die Außenmauern erhalten blieben, konnte die Kirche 1683 restauriert werden.
Schließlich siegten die Jesuiten: Im November 1684 fiel die Kirche von Seltz wieder der katholischen Religion zu.
Um 1709 wurden eine neue Kanzel und ein Hochaltar im Barockstil erbaut. An das nördliche Seitenschiff außerhalb des Längsschiffs wurde ein neuer Glockenturm angebaut. Er bekam ein für diese Zeit typisches Zwiebeldach.
1898 wurde er wieder abgerissen; stattdessen wurde ein Glockenturm im neugotischen Stil in der Achse des Längsschiffs errichtet, das außerdem um ein Joch erweitert wurde. Mit seinen 62 m Höhe überragte der Glockenturm die Stadt und die gesamte Umgebung.

Doch gerade seine Höhe wurde ihm zum Verhängnis: Am 28. Mai 1940 ließ ein gezielter Schuss der deutschen Armee den Turm auf das Längsschiff stürzen; ein gewaltiges Feuer brach aus. Das Dach des Längsschiffs und der Seitenschiffe, die Orgeln und die Kanzel brannten komplett nieder. Das Feuer machte glücklicherweise vor den Seitenaltären halt und verschonte diese sowie den Chorraum. Doch von dem Gebäude blieben nur noch Ruinen übrig ...

Die Seltzer machten sich rasch daran, eine provisorische Gottesdienststätte in der Nähe der heutigen Brücke über den Seltzbach zu bauen. Dieser Bau wiederum wurde durch Granaten beschädigt, jedoch schnell wieder instand gesetzt. Das Provisorium sollte schließlich fast 20 Jahre überdauern.
Die Wiederaufbauarbeiten begannen 1953.

Am 21. Juni 1964 wurde die Kirche schließlich geweiht. Im September 1968 baute Schwenkedel eine neue Orgel. Sie ersetzte die Orgel von Stiehr-Mockers (berühmte Orgelbauer aus Seltz), die 1940 zerstört worden war.

Ab den 1960er Jahren wurden zahlreiche Verbesserungs- und Modernisierungsarbeiten durchgeführt. Die Fassade wurde erneuert, Chorraum und Hochaltar wurden renoviert. Zuletzt wurden die Heizung ausgetauscht und Blumenbeete rund um das Gebäude angelegt.
So kann man auch heute noch sagen: Die Kirche von Seltz ist ein schönes Gebäude und in gutem Zustand.

Am 9. März 2006 wurde die Kirche von der DRAC (franz. Regionaldirektion für Kunst und Kultur) in das Verzeichnis denkmalgeschützter Bauwerke aufgenommen.
INFORMATIONEN


Mothern

Ein günstiger Besinnungsort. Die Lourdes Grotte befindet sich an der Strasse nach Neewiller. Sie wurde 1901 erbaut auf das Gelöbnis eines Ehepaars, das swei Kinder kurz nach der Geburt verloren hat. Der damalige Pfarrer schlug ihnen vor eine ähnliche Grotte wie in Lourdes zu bauen. Nach dem die Grotte erbaut worden war, wiederfuhr dem Paar das Glück zwei weitere Kinder zu bekommen.

Lauterbourg

Diese kleine Kirche (1708) mit ihren wuchtigen Mauern, war das ehemalige Pulvermagazin der Festung, daher auch der Name Pulverkirche.

Munchhausen

Die Kirche stammt aus dem Jahre 1840 und ist im Stil der „italienischen Renaissance“ gehalten. Im Innern befinden sich Kopien zahlreicher italienischer Werke (Gemälde, Skulpturen, Buntglasfenster-Schmuck, Kassettendecke).

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